Ich stelle mich kurz vor

WaldWendeLeben ist ein echtes Ein-Mann-Projekt. Oh, sorry – ich meine natürlich: Ein-Frau-Projekt. Doch wer bin ich eigentlich? Das lässt sich gar nicht so einfach beschreiben. Denn wie jeder Mensch habe auch ich viele Facetten. Das Problem ist nur: Man muss sich diese manchmal selbst erst einmal eingestehen. Und irgendwo in diesem ganzen Wirrwarr aus Gedanken, Aufgaben, Verpflichtungen und Alltag herausfinden, wer man eigentlich wirklich ist. Vermutlich ist dieser Prozess niemals ganz abgeschlossen. Aber inzwischen glaube ich, ein ziemlich gutes Bild von mir abgeben zu können.
Ich bin eine Frau Ü40. Sehr Ü40. Und ich habe viele Vorlieben.
Tiere hatten für mich schon immer eine riesige Bedeutung. Habe ich als Kind jede streunende Katze von der Straße gesammelt, sind heute Hunde meine absoluten Lieblinge. Aber eigentlich schlägt mein Herz für alles Viehzeug: Vögel, Ratten, Mäuse, Pferde, Kühe, Schweine, Schafe … Daher kommen auch das große Interesse am Tierschutz und meine vegane Lebensweise.

Außerdem leide ich unter chronischem Fernweh. Ich liebe das Reisen, besonders im eigenen Van und das damit verbundene Gefühl von Freiheit. Inzwischen habe ich schon viele Länder und Regionen Europas bereist: Finnland, Spanien, Kroatien, Italien, Frankreich, Österreich und natürlich auch zahlreiche Ecken in Deutschland. Und da ist noch lange kein Ende in Sicht.
Wie es sich für eine Buchautorin gehört, lese ich selbstverständlich selbst sehr gerne. Dabei ist mir ziemlich egal, ob es sich um einen Ratgeber über Waldbaden, eine Horrorgeschichte, einen Thriller, eine Lovestory oder einen Reisebericht handelt. Notfalls tut es auch die Rückseite der Hafermilchverpackung.
Und dann wäre da noch die Natur. Ich versuche, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen. Im Wald, am Meer, in den Bergen oder einfach irgendwo dort, wo es grün ist und man für eine Weile den Alltag vergessen kann.
Und zu guter Letzt: Nein, ich bin trotz meiner Liebe zu Wald, Büchern und einsamen Stellplätzen kein Eremit. Neben den unglaublich spannenden Bekanntschaften, die man auf Reisen macht, habe ich eine große Familie und einen tollen Freundeskreis, mit denen ich gerne Zeit verbringe und etwas unternehme.
Kurz gesagt: Es gibt ziemlich viele Dinge, für die meine Zeit niemals ausreichen wird. Aber ich arbeite daran.

Was steckt eigentlich hinter all dem?
Und ich habe fast 20 Jahre meines Lebens in einem Beruf verbracht, der so eintönig, langweilig und frustrierend war, dass ich mich irgendwann selbst darin verloren habe. Tag für Tag das Gleiche. Funktionieren, arbeiten, schlafen, wieder von vorn. Wie ein Lemming, der brav mit der Masse läuft und irgendwann gar nicht mehr darüber nachdenkt, warum eigentlich. Dazu fand diese Arbeit ausschließlich nachts statt, an sechs Tagen in der Woche, und nur selten war nach acht Stunden tatsächlich Feierabend. Das hat erstaunlich lange funktioniert. Bis mein Körper irgendwann sagte: „Ohne mich, Mädel!“ Und so merkwürdig es klingt: Genau das war vermutlich meine Rettung. Denn plötzlich fing ich an, über mein Leben nachzudenken. Sollte es das wirklich gewesen sein? Und das Ganze immer wieder von vorn, bis irgendwann die Rente vor der Tür steht?
Ganz sicher nicht.
Dabei war ich nicht immer so.
Schon in meiner frühen Jugend hatte ich einen großen Traum. Bestärkt wurde ich darin von meinem wunderbaren Deutschlehrer Herrn Amelung, der leider viel zu früh von uns gegangen ist. Für mich stand damals fest:
Ich werde Schriftstellerin.
Wie bei so vielen von uns kam irgendwann das Leben dazwischen. Der Traum wurde kleiner, der Alltag größer. Und irgendwann verschwand er fast vollständig. Damals gab es noch kein Selfpublishing, keine sozialen Medien und all die Möglichkeiten, die wir heute haben. Ohne Verlag, die richtigen Kontakte oder das berühmte Vitamin B erschien es nahezu unmöglich, mit dem Schreiben tatsächlich Geld zu verdienen. Also tat ich etwas, das vermutlich ziemlich viele Menschen tun:
Ich wurde vernünftig.
Zumindest hielt ich es damals dafür.
Der erste Schritt zum eigenen Buch

Erst nach meinem gesundheitlichen Knock-out und meiner Sinnkrise erinnerte ich mich zurück, an diesen einen Traum. So begann ich mit meinem ersten Roman „Neues Ich – ab Montag“ – einer Geschichte über eine Frau, die sich auf Druck von außen selbst optimieren will, um endlich den vermeintlichen Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen. Natürlich sind dabei auch einige meiner eigenen Erfahrungen und Gedanken eingeflossen. Dabei interessiert mich besonders eines: Geschichten über Frauen, deren Leben nicht mit 40 abgeschlossen ist. Frauen, die zweifeln, Fehler machen, sich neu orientieren, Pläne schmieden und manchmal selbst bisher nicht genau wissen, wo die Reise eigentlich hingeht. Also im Grunde Frauen wie du und ich.
Gleichzeitig entstand mein Instagram-Kanal rund um vegane Ernährung, Gesundheit und Tierschutz. Irgendwann erwachte auch dieses Online-Magazin zum Leben und inzwischen steht mein YouTube-Kanal in den Startlöchern. Dort plane ich allerdings etwas ganz anderes: einen reinen Autorenkanal. Ihr könnt meinen Alltag und mich als Autorin kennenlernen, mich bei Online-Lesungen begleiten, einen Blick hinter die Kulissen werfen und natürlich meine neuen Buchprojekte von der ersten Idee bis zum fertigen Buch verfolgen.
Heute bin ich immer wieder überwältigt davon, wie abwechslungsreich diese Arbeit ist und welche neuen Herausforderungen täglich auf mich warten. Schreiben, recherchieren, neue Themen entdecken, Geschichten entwickeln, Content erstellen und ständig kommt etwas dazu, von dem ich gestern noch keine Ahnung hatte.

Autorin und Online-Redakteurin
Doch was gehört eigentlich alles zu meiner Arbeit? Neben meinen eigenen Buch- und Magazinprojekten arbeite ich als Autorin und Online-Redakteurin. Ich erstelle redaktionelle Online-Inhalte und übernehme Schreibaufträge für Unternehmen, Magazine und andere Medien.
Mein Schwerpunkt liegt auf Texten, die Informationen nicht einfach nur vermitteln, sondern gerne auch Geschichten erzählen.
Dazu gehören beispielsweise:
- Blog- und Magazinartikel
- Storytelling-Formate
- redaktionelle Online-Texte
- Newsletter
- Social-Media-Content
- E-Books und Ratgeber
- Videoskripte
Denn auch ein informativer Text darf, nein, muss unterhalten.
Und was ist mit euch?
Ich hoffe sehr, dass ihr mich noch länger auf meinem Weg begleitet und vielleicht sogar eure eigene Geschichte erzählt. Habt ihr eure eigenen Träume nachgeholt? Oder seid ihr gerade dabei? Was war bei euch der Auslöser für die Veränderung oder warum denkt ihr aktuell darüber nach? Erzählt mir eure Geschichte, den jede Geschichte ist es wert, erzählt zu werden.

