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In den letzten Monaten hat der Stress in meinem Leben deutlich zugenommen. Ich musste mich von zwei Hunden verabschieden, darunter meine geliebte Lilly, und auch eine Katze ist über die Regenbogenbrücke gegangen.
Als wäre das nicht schon genug, wurde mein Job im Logistikbereich immer belastender: Umstrukturierungen, Sparmaßnahmen und wachsender Druck bestimmten plötzlich den Alltag. Gleichzeitig baue ich mir meine Selbstständigkeit auf, etwas, das mir unglaublich viel Freude macht, aber eben auch eine große Menge an Zeit, Energie und Nerven kostet.
Und dann sind da noch diese leisen, aber hartnäckigen Fragen:
Ist das wirklich der richtige Schritt?
Kann ich mir diesen Traum gerade jetzt leisten?
Und was ist, wenn ich scheitere?
Diese Gedanken haben mir den ohnehin schon knappen Schlaf endgültig geraubt.

Ich bin ehrlich: Ich gehöre zu den Menschen, die bei Stress essen.
Viel essen.
Oft essen.
Sport? Fand in meinem Leben zuletzt eher … im Fernsehen statt. Mein Fitnesslevel hat sich entsprechend höflich verabschiedet, während der Körper die zusätzlichen Kalorien kommentarlos angenommen hat.
Oder besser gesagt: nicht ganz kommentarlos.
Denn dank der wunderbaren Wechseljahre hat er beschlossen, die Energie besonders effizient zu speichern, bevorzugt an Bauch und Hüfte. Problemzonen, die für mich bis dahin eher theoretischer Natur waren, wurden plötzlich sehr … real.

Wie der Frühling mich endlich wachgerüttelt hat
Obwohl wir es eigentlich besser wissen sollten, kam es doch überraschend:
Plötzlich zeigte das Thermometer zum ersten Mal 25 Grad an. Also schnell zum Kleiderschrank, die Sommersachen durchgesehen, und dann kam der Schock:
Mir passte … nichts. Das, was ich mir mit Ach und Krach doch noch überstreifen konnte, war entweder letztes Jahr noch viel zu groß gewesen, oder verwandelte mich jetzt zuverlässig in eine Mettwurst.
Und zwar keine vegane Variante.
Eher so eine … Berenice-Spezialausführung.
Langsam entpuppte sich auch die liebevolle Ausrede meines Mannes, unsere Waage sei defekt, als das, was sie war: Wunschdenken. Die 12 Kilo mehr, die sie mir anzeigte, sollten angeblich gar nicht stimmen.
Denn – Zitat:
Dann würdest du doch ganz anders aussehen. Du bist doch immer noch schlank!
Tja … Schön wär’s gewesen. Natürlich hätte ich diese Version der Realität nur zu gern angenommen, einfach weiteressen, worauf ich Lust habe, und vorgeben, als wäre alles völlig in Ordnung.
Aber hier kommt ein kleiner Spoiler:
Vegane Ernährung kann supergesund sein, muss sie aber nicht. Wenn man sich hauptsächlich von Pizza, Pommes mit veganer Mayo, sehr viel veganer Mayo, und zwischendurch noch einer Tüte Veggie-Weingummis ernährt…

…dann steht man irgendwann genau da, wo ich jetzt stehe:
Am optischen Tiefpunkt.
Also habe ich beschlossen, Schokolade und Chips (ja, die sind leider oft auch vegan 😅) vorerst gegen etwas Sinnvolleres einzutauschen: Proteinpulver und vegane, nährstoffreiche Snacks wie Nüsse.
Meine Hoffnung: aufkommende Heißhungerattacken besser in den Griff zu bekommen. Denn gerade in der Anfangszeit wird der Körper ziemlich sicher lautstark nach den gewohnten „Belohnungen“ verlangen, und genau da möchte ich gegensteuern.
Statt sinnloser Leckereien soll es künftig eher gesunde Schlemmereien geben. Dinge, die nicht nur gut schmecken, sondern mich auch wirklich satt machen und meinem Körper etwas bringen.
Ich habe mir dafür schon ein paar Produkte herausgesucht, die spannend klingen und werde sie in den nächsten Wochen ganz ehrlich probiere.
Wenn du neugierig bist, welche ich teste, verlinke ich sie dir hier, vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei:
- Vanille-Protein (Mischung aus Soja, Reis & Erbse)
👉 https://tidd.ly/42hSUN4 - Erbsen-Protein
👉 https://tidd.ly/4whZ9yc - Kürbis-Protein (darauf bin ich besonders gespannt!)
👉 https://tidd.ly/48JL1Uc
Und für die Momente, in denen der Heißhunger richtig laut wird:
- Vegane Schoko-Brownie-Proteinriegel
👉 https://tidd.ly/3QVEoYM
Ich bin vor allem auf das Erbsen- und Kürbis-Protein wirklich neugierig. Falls du damit schon Erfahrungen gemacht hast, schreib sie mir super gern in die Kommentare!
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Der eine seltsame Traum
Nun kommen wir zu der Motivation: Wie schafft man es, über längere Zeit am Ball zu bleiben? Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Vielleicht ein hübsches Kleid, das jetzt nicht passt? Die eigene Silberhochzeit? Das anstehende Klassentreffen? Bei mir ist es eine verrückte Idee.
Kennt ihr diese Werbung von einem Süßigkeitenhersteller?
Diese Frau in einem weißen Kleid, mit einem weißen Hut, auf einer weißen Insel, in einem weißen Boot und sie isst diese weißen Kokosschokis? Oder die Rum-Werbung aus den 80ern, in der alle leicht braun gebrannt und unfassbar glückliche Menschen unter Palmen am Meer stehen, mit einem Drink in der Hand und scheinbar ohne jede Sorge?
Beide Werbungen haben bei mir zwar nie den Effekt, den ihre Macher sich gewünscht haben.
Die Süßigkeiten sind nicht vegan, und der Alkohol beschert mir zuverlässig Kopfschmerzen, gekauft habe ich also beides nie. Aber etwas anderes haben sie immer in mir ausgelöst:
Sehnsucht.
Nach Sonne.
Nach Meer.
Nach diesem leichten, freien Gefühl.
Und genau deshalb habe ich mir etwas in den Kopf gesetzt:
In meinem Sommerurlaub im September möchte ich in einem weißen Kleid am Strand entlanglaufen und herausfinden, ob ich mich dann wirklich so leicht und glücklich fühle.
Nur kurz zur Klarstellung:
Ich möchte mich nicht einfach in irgendeinen weißen Sacklappen wickeln und hoffen, dass die Magie schon von allein passiert, während ich durch den heißen Sand hoppel.
Nein, ich möchte mich darin schön fühlen. Stark. Wohl in meinem Körper.

Ja, es ist ein wenig abgedreht.
Vielleicht auch ein kleines bisschen oberflächlich. Aber kürzlich bin ich wach geworden und habe wirklich von diesem verzaubernden Augenblick geträumt. Allerdings hatte ich in diesem Traum einen tollen Körper und sah umwerfend aus. Nach dem Aufstehen schlenderte ich zum Spiegel und die Realität glotzte mir entgegen. Im Moment bin ich noch ziemlich weit von meiner Vision entfernt.
Aber wenn ich jetzt dranbleibe – 20 Wochen lang –, dann ist es machbar.
Ihr könnt dabei sein, wenn ich mir diesen Wunsch erfülle und mich mental unterstützen. Oder noch besser: Ihr macht einfach mit und erlebt euren eigenen Traum.
Lasst uns starten!
Morgen geht es los, ganz klassisch mit meinem Einkaufstag.
Ich nehme euch von Anfang an mit und werde ehrlich über alles berichten: über Höhen, Tiefen und ja … auch über mögliche Rückfälle. Obwohl ich natürlich hoffe, dass es nicht allzu viele werden. 😉
Ihr bekommt Einblicke in mein Sportprogramm, meine Ernährung und alles, was auf diesem Weg funktioniert oder eben auch nicht.
Und ganz ehrlich:
Ich würde mich riesig freuen, wenn ich dabei auf eure moralische Unterstützung zählen kann.
Vielleicht habt ihr ja sogar Lust, mich zu begleiten und dann machen wir daraus einfach ein kleines Team.
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